Der Reiter zeigt die monatlichen BWAs Ihres Steuerbüros als Kurven. Hochladen müssen Sie nichts: CraftOps liest die BWAs, die unter „Auswertungen" abgelegt sind, und nimmt jeden neuen Monat beim nächsten Öffnen dazu.
Welche Zahlen gelten
Nur sichere Zahlen: Ausgewertet wird nur, was sicher stimmt.
- Nur BWAs, die das Buchhaltungsprogramm selbst als PDF erzeugt hat. Keine Scans.
- Nur BWAs, bei denen die Summen auf dem Blatt zu den gelesenen Zahlen passen: Gesamtleistung, Rohertrag und die Summe jeder Kontenklasse.
- Was nicht ausgewertet wurde, steht ganz unten mit Monat.
Korrekturen: Eine spätere BWA korrigiert oft frühere Monate. Für jeden Monat gilt deshalb die Zahl aus der neuesten BWA, die ihn enthält.
Die Grafik
Beim ersten Öffnen: Die Grafik zeigt vier Kurven. Der Knopf „Einfach" oben stellt jederzeit auf diese vier zurück.
- Personal komplett: alle Lohnkosten, siehe unten.
- Material.
- Gemeinkosten: alle übrigen Kosten, etwa Miete, Energie, Fahrzeuge, Abschreibungen, Versicherungen, Büro.
- Gewinn (vor Steuern).
Was „Personal komplett" enthält: Löhne und Gehälter samt Lohnsteuer und Arbeitnehmer-SV. Dazu Arbeitgeber-SV, Berufsgenossenschaft, Umlagen, Altersversorgung und VL.
Personalkosten pro Mitarbeiter: Das ist der gesamte Personalaufwand des Monats, geteilt durch die Zahl der Beschäftigten mit regulärer Lohnabrechnung in diesem Monat. Teilzeitkräfte zählen als ganze Person. Mit der gleitenden 12-Monats-Summe zeigt die Kurve, was ein Mitarbeiter im Jahr kostet.
Wo die Kurve beginnt: Einen Wert hat sie nur für Monate, zu denen Lohnabrechnungen in CraftOps liegen. Sie beginnt deshalb mit der ersten Lohnabrechnung.
Kurven einschalten: Rechts neben der Grafik steht für jede Kennzahl ein Schalter in der Farbe ihrer Kurve. Auf dem Handy stehen die Schalter unter der Grafik. CraftOps merkt sich, welche Kurven Sie eingeschaltet haben.
Reihenfolge der Schalter: Von oben nach unten:
- Personal komplett, Material, Gemeinkosten, Gewinn (vor Steuern)
- Personalkosten pro Mitarbeiter
- Gesamtleistung, Umsatz, Bestandsveränderung, Rohertrag
Weitere Schalter: Darunter folgen:
- Fahrzeuge (wenn die BWA sie ausweist), Abschreibungen, Summe Kosten
- liquide Mittel gesamt und je Konto, Cashflow, Forderungen, Verbindlichkeiten
- Personal- und Materialanteil an der Leistung
Euro oder Prozent: Beides passt nicht auf dieselbe Achse. Schalten Sie einen Anteil ein, gehen die Eurokurven aus, und umgekehrt. Die Anteile sind immer über zwölf Monate gerechnet, weil die Leistung eines einzelnen Monats nahe null sein kann.
Zeitraum: Oben wählen Sie 12 Monate, 3 Jahre oder alles. Fahren Sie über die Grafik, sehen Sie Monat und Beträge.
Gleitende 12-Monats-Summe: Sie glättet die Monatswerte zu einem Trend. Jeder Punkt ist dann die Summe der letzten zwölf Monate. Kontostände werden dabei nie summiert.
Ergebnis und Kontostand
Liquide Mittel: der Stand aller Bank- und Kassenkonten am Monatsende.
Cashflow: die Veränderung dieses Stands zum Vormonat, also das Geld, das wirklich geflossen ist.
Warum beides: Ergebnis und Kontostand können weit auseinanderliegen. Die BWA zählt angefangene Arbeit schon als Leistung („Bestandsveränderung"), lange bevor sie bezahlt ist. Schalten Sie deshalb Ergebnis und Cashflow am besten zusammen ein.
Siehe auch: Buchhaltung, Steuerberater.